• Porträt

Die Geschichte der ADAC Württemberg Historic

Genuss und Vergnügen garantiert

Immer wieder neue Routen, immer wieder neue Einblicke, immer wieder neue Eindrücke: Ob Bodensee, Schwarzwald, Schwäbischer Wald, Schwäbische Alb, Hohenlohe, Allgäu oder die vielen anderen schönen Winkel – die ADAC Württemberg Historic führt jedes Jahr durch malerische Regionen. Ende des vergangenen Jahrtausends feierte die Ausfahrt ihre Premiere, damals noch als „ADAC Rallye Stuttgart Historic“. Von der Landeshauptstadt Stuttgart führte die Tour 1999 in den Schwarzwald, mit Zwischenhalt in Freudenstadt. Tags darauf fuhren die rollenden Schmuckstücke in der Stuttgarter City ein. Ein perfekter Start für eine neue Genussrallye. Das Jahr 2002 war dabei ein ganz besonderes. Zum 50-Jährigen Jubiläum des Landes Baden-Württemberg bauten die Streckenplaner eine Schleife ins Badische bis nach Karlsruhe ein. Über den Schwarzwald führte die Route anschließend zurück zum Neuen Schloss in die Landeshauptstadt Stuttgart. Bis 2007 war anschließend Sindelfingen Dreh- und Angelpunkt mit der Zieleinfahrt auf dem Marktplatz durch dichtgedrängte Zuschauerspaliere. 2009 dann eine kleine Revolution. Ein neues Konzept wurde kreiert und auf vielfachen Wunsch von Teilnehmern umgesetzt. Kerngedanke: Jedes Jahr macht die Veranstaltung in einer anderen Region Station, mit einer anderen Stadt als Start- und Zielort. Einher mit dem Konzept - ging ein Namenswechsel. Aus der „ADAC Rallye Stuttgart Historic“ wurde die „ADAC Württemberg Historic“, symbolisierte damit auch die geografische Ausweitung der Tour in neue Gebiete. Mehr als 1500 Teams haben seit Beginn an der Oldtimer-Ausfahrt des ADAC Württemberg teilgenommen, Zehntausende Zuschauer die Strecke in den Etappen- und Zielorten gesäumt, Dutzende Medien darüber berichtet. Die Genussrallye ist nicht nur für die Fahrerinnen und Fahrer, sondern auch für die Zaungäste immer ein Vergnügen.

Zur Premiere in den Schwarzwald

Aufbruchsstimmung, phantastisches Sommerwetter, gute Laune weit und breit: Am Morgen des 29. Mai 1999 rollen die ersten Oldtimer zum Start im Mercedes-Forum in Stuttgart. Die Premiere der „ADAC Rallye Stuttgart Historic“ lockt 74 Teams an, Tausende Zuschauer und führt von der Landeshauptstadt am ersten Tag bis Freudenstadt. Zum 400-jährigen Jubiläum des Ortes ist der größte Markplatz Deutschlands Ziel. Auf malerischen Routen führt die Strecke am nächsten Tag zurück in die Landeshauptstadt.

Im Zeichen eines großen Tüftlers

Im Jahr des hundertsten Todestages von Gottlieb Daimler steht dessen Geburtsstadt Schorndorf im Mittelpunkt. Eine Hommage an den Ingenieur, Konstrukteur und Industriellen. Vom Stuttgarter Messegeländer touren die Teams bei Cabriowetter am ersten Tag über das Hohenlohische und den Welzheimer Wald nach Schorndorf. Der zweite Tag bringt Regen und Kühle. Als die Teams auf den Schorndorfer Marktplatz zurückkehren, haben sie eine landschaftlich wunderschöne Strecke durch den Schurwald und über die Schwäbische Alb bewältigt.

Sindelfingen kommt ins Spiel

Tropische Temperaturen mit deutlich über 30 Grad bei der dritten Auflage der „ADAC Rallye Stuttgart Historic“. Erstmals sind mehr als 100 Teams am Start, Sindelfingen feiert seine Premiere als Start- und Zielort. Oberbürgermeister Bernd Vöhringer starte ebenso wie SWR-Sportchef Michael Antwerpes. Am ersten Tag kurven die Fahrzeuge durch den Schwarzwald, tags darauf führt die Route bis hinauf nach Eppingen. Auf dem Sindelfinger Marktplatz bereiten mehr als 700 Zuschauer den Teams am Sonntagnachmittag einen großartigen Empfang.

Das Ländle wird 50

Baden-Württemberg ist 50! Der ADAC Württemberg feiert mit, stellt die Oldtimer-Rallye unter das Thema „50 Jahre Baden-Württemberg“. Baden und Württemberg vereint: Am ersten Tag führt die Strecke aus Württemberg hinaus ins Badische. Karlsruhe, die zweitgrößte Stadt in Baden-Württemberg, ist nach einer Reise quer durch den Schwarzwald Tagesziel. Höhepunkt tags darauf ist die Zeitkontrolle vor dem Neuen Schloss in Stuttgart. 

Auch das Käthchen applaudiert

Die Käthchenstadt Heilbronn spielt bei der 5. ADAC Rallye Stuttgart Historic eine zentrale Rolle. Nach einer Schleife am Albtrauf und den Schwäbischen Wald empfangen am Abend Hunderte Zuschauer – unter ihnen auch das „Käthchen von Heilbronn“ – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Heilbronner Innenstadt. Über das Hohenlohische kehren die Teams tags darauf zum Startort nach Sindelfingen zurück.

Ein ganz besonderes Jahr

„100 Jahre ADAC Württemberg“: So heißt die Rallye im Jahr des Clubjubiläums. Erneut mit Sindelfingen als Startort führt die Ausfahrt vorbei an Kloster Beuron, durch das Donautal, endet am ersten Tag auf dem Biberacher Marktplatz. Tags darauf steuern die Teams über die Schwäbische Alb bei guten äußeren Bedingungen mit Sonnenschein und 25 Grad Temperatur das Ziel auf dem Sindelfinger Marktplatz an. Ein Fernsehteam der Landesschau begleitet die Tour.

Coole Sache: Fünf Grad mitten im August

Kalt, windig, regnerisch: Auf der Schwäbischen Alb zeigen die Thermometer an diesen Augusttagen tagsüber teils weniger als sieben Grad. Augen zu und durch heißt es für die rund 70 Teams bei der 7. ADAC Rallye Stuttgart Historic. Die Strecke führt von Sindelfingen über das Aich- und Filstal hinüber auf die Ostalb bis nach Heidenheim und wieder zurück nach Sindelfingen. Am Sonntag steht Südwürttemberg auf dem Programm. Unvergessen ist der Nebel auf einem Streckenabschnitt. In diesem Teil der Route zeigen die Thermometer nur noch fünf Grad – Ende August!

Nordschwarzwald hautnah

Knapp 70 Teilnehmer stellten sich mit ihren Raritäten am 19. und 20. August den Aufgaben bei der 8. ADAC Rallye Stuttgart Historic. Nach dem Start in Sindelfingen touren die Teams über wenig befahrene Straßen in den Nordschwarzwald. Stationen sind unter anderem der Kurpark Schömberg und Gernsbach, Tagesziel ist Böblingen. Am Sonntag führte die Route von Sindelfingen über Eppingen und Vaihingen/Enz zurück nach Sindelfingen auf den dortigen Marktplatz

Eine „meisterliche“ Tour

Was für ein Tag: Der VfB Stuttgart wird am 19. Mai Deutscher Fußballmeister – und die Teilnehmer der „Historic“ sind fast hautnah dabei. Die samstägliche Zieleinfahrt in Stuttgart erfolgt fast parallel zum Abpfiff im Stuttgarter Stadion und später, während der Siegerehrung der Historic-Tageswertung, fährt nebenan der Korso mit Spielern, Trainer und Funktionären vorbei. Zielpunkt am Sonntag ist der Sindelfinger Marktplatz. Der ADAC Württemberg war vom angestammten Termin im Hochsommer, mitten in der Urlaubszeit, abgewichen, wurde mit einem kräftigen Teilnehmerplus von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr belohnt.

Landesgartenschau and more

Jubiläumstour: Die 10. Auflage der ADAC Rallye Stuttgart Historic führt bis auf das Landesgartenschaugelände in Bad Rappenau, anschließend durch das Kochertal und die Löwensteiner Berge zurück nach Stuttgart. Am Sonntag ist der erste Anlaufpunkt Rottenburg am Neckar, nächste Zwischenstation Horb. Auf dem Rückweg nach Stuttgart zur Siegerehrung in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle steuern die Teams den Ehrenhof des Neuen Schlosses an. Fast 2000 Zuschauer verfolgen in Stuttgart die Anfahrt der Oldtimer.

Neuer Name, neues Konzept

Aus der „ADAC Rallye Stuttgart Historic“ wird die „ADAC Württemberg Historic“. Ab sofort gibt es jedes Jahr einen anderen Start- und Zielort, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern immer wieder neue Strecken bieten zu können. Das malerische Wangen im Allgäu ist Dreh- und Angelpunkt. Am Samstag und Sonntag spielt das Wetter vorzüglich mit. Vom Wangener Marktplatz fahren die Teams Richtung Tuttlingen, über Salem kehren sie zurück. Am Sonntag führt die Route auf Nebenstraßen durch das Allgäu und Oberschwaben.

Nebel macht zu schaffen

Allgäu, Teil 2: Nach 2009 ist die ADAC Württemberg Historic auch 2010 im Voralpenland unterwegs, diesmal mit Isny als Zentrum. Vom 13. bis 15.Mai fahren die Teams auf landschaftlich reizvollen und anspruchsvollen Strecken in dieser Region. Das kühle Wetter wird zur Herausforderung, Nebel und tief hängende Wolken sorgen für eingeschränkte Weitsicht, können aber den Fahrspaß mit der herrlichen Bergkulisse nicht mindern.

Grüße von der Rosenkönigin

Vom Süden ganz in den Norden. Nach zwei Veranstaltungen im Allgäu ist die Kurstadt Bad Mergentheim Gastgeber. Die Touren führen unter anderem durch die Regionen des Jagst- und Taubertals. In Creglingen begrüßt die örtliche Rosenkönigin die Teilnehmer. Ein weiteres Etappenziel ist die Götzenburg in Jagsthausen. Wertheim ist nicht nur wegen des schönen Ortes ein tolles Etappenziel: Auf der MS Mozart legen die Teams auf dem Main eine ganz besondere Pause ein.

Vom Schloss hinaus ins Donautal

Sigmaringen, mit der malerischen Schlosskulisse,  ist an beiden Tagen Start- und Zielort. Auf die Teams warten überwiegend Strecken fernab von Hauptrouten, mit Zwischenstationen im Donautal in Mühlheim, an der Wimsener Höhle, in Heiligenberg oder Bad Schussenried. Die Zieleinfahrt ist an beiden Tagen in der Sigmaringer Innenstadt. Freundlich empfangen von den Zuschauern, rollen die fahrende Schmuckstücke in der Fußgängerzone ein.

Raritäten auf der Breitwangbahn

Am ersten Maiwochenende sind die Oldtimer-Teams unterwegs. Start und Ziel ist Heidenheim. Schöne Strecken – mit Stopps in Heubach, Nördlingen, Feuchtwangen, Dinkelsbühl und Bopfingen sowie die Zieleinfahrt sorgen für beste Stimmung bei Teams und Zuschauern. Am zweiten Tag geht’s über Feuchtwangen zur Mittagspause nach Dinkelsbühl. Am frühen Nachmittag rollen die automobilen Raritäten zum nächsten Highlight, einer Sonderprüfung auf der Bopfinger Breitwangbahn. Über Neresheim folgt die Zieleinfahrt in Heidenheim.

Kaffeepause im Kloster

Mitte Mai macht die ADAC Württemberg Historic in Oberschwaben Station. Biberach ist an beiden Tagen Start- und Zielort der Oldtimer-Ausfahrt. Die Routen führen von Biberach aus unter anderem durch Ehingen, Bad Wurzach, das Erwin-Hymer-Museum in Bad Waldsee (mit Sonderprüfung) sowie die Klöster Bonlanden (mit Kaffeepause) und Obermarchtal. Hunderte Zuschauer säumen in den jeweiligen Orten die Strecke. Bei den Zieleinfahrten auf dem Marktplatz zeigt sich Biberach von seiner besten Seite.

Von der Kuranlage in die Kurven

Strahlend blauer Himmel, 21 Grad, Hunderte Zuschauer und gute Laune bei den Teams: In der Göppinger Stadtmitte endet am 16. Mai die ADAC Württemberg Historic. Am ersten Tag machen Nebel und Regen zu schaffen. Viele kurvige und landschaftlich schöne Streckenabschnitte sorgen jedoch für Genuss. Im Ambiente der Kuranlage Bad Boll beginnt die Ausfahrt an beiden Tagen. Einen Zwischenstopp auf der Verkehrsübungsanlage Birkhau bei Kirchheim/Teck mit einer Sonderprüfung und Zwischenstopps im Freilichtmuseum Beuren sind weitere Höhepunkte.

Finale auf dem Münsterplatz

In Ulm, um Ulm, um Ulm herum: Auf dem Münsterplatz endet die 18. Auflage der ADAC Württemberg vor einer großartigen Kulisse. Die teils bis zu 90 Jahre alten Autos waren im Alb-Donau-Kreis und Oberschwaben unterwegs. Am Freitag touren die Teams auf der Schwäbischen Alb, tags darauf folgen Zwischenstopps im Klosterhof Gutenzell, am Riffelhof Burgrieden sowie nachmittags in Schwendi.

Einmal durchschnaufen

Auch das muss mal sein: Die Historic-Organisatoren schnaufen kräftig durch, sammeln neue Ideen für die nächsten Jahre. Die ADAC Württemberg Historic legt 2017 eine schöpferische Pause ein.

Comeback in herrlicher Landschaft

Was für ein Comeback! Über 100 Oldtimer und Youngtimer sind auf der rund 460 Kilometer langen Strecke unterwegs, vom Südschwarzwald bis zum Bodensee. Tuttlingen ist Start- und Zielort, dank der geographischen Lage ist die Region für abwechslungsreiche Strecken geeignet. Am ersten Tag geht’s Richtung Schwarzwald und in diesen hinein. Tags darauf führt die Route unter anderem über den Dreifaltigkeitsberg in Spaichingen nach Überlingen am Bodensee. Bonmot: Eine Sonderprüfung auf dem Verkehrsübungsplatz in Steißlingen. In der Tuttlinger Innenstadt werden die Teams am Abend begeistert begrüßt.

Wiedersehen in Freudenstadt

20 Jahre nach der Premiere der Ausfahrt im Jahr 1999 kehrt die ADAC Württemberg Historic nach Freudenstadt zurück. In diesem Jahr bildet die Stadt im Schwarzwald wieder den Dreh- und Angelpunkt der 20. Ausgabe der Oldtimer-Rallye. Während der zweitägigen Rallye durch den Schwarzwald führt die Strecke zunächst in nördlicher Richtung bis in die Ortenau nach Sasbachwalden und von dort aus zurück zum Zieleinlauf auf dem Oberen Marktplatz in Freudenstadt. Am Samstag gehen die Teilnehmerfahrzeuge von Freudenstadt aus auf einen südlichen Rundkurs, der das rollende Automobilmuseum auf idyllischen Straßen unter anderem am Kloster Kirchberg in Sulz am Neckar vorbei nach Hornberg-Niederwasser und Schramberg führt.

Galerie - Rückblick in 2019